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Antisemitismus in Deutschland ausgangs 

des 19. Jahrhunderts

Quellen und Materialien

 

 

- Politiker -

 

siehe auch: Biographien allgemein und Genealogie

Kontakt: kontakte [bei] gehove.de

 

 


   

SAMMELBIOGRAPHIEN

 

Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus. - Berlin   Jg. 1.1891 - 34.1924.

Anfangs: Mittheilungen ... Forts. u.d.T.: Abwehrblätter. Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Jg. 35. 1925 - 43. 1933.
Digitalisiert von der Bayerischen Staatsbibliothek. Die darin enthaltenen Nachrichten sowie die Jahresregister sind eine Fundgrube.
Enthält neben aktuellen Meldung über antisemitische Vorfälle eine Fülle von Informationen über antisemitische Politiker.

 

Sigilla Veri. (Ph. Stauff’s Semi-Kürschner.) Lexikon der Juden, -Genossen und -Gegner aller Zeiten und Zonen, insbesondere Deutschlands, der Lehren, Gebräuche, Kunstgriffe und Statistiken der Juden sowie ihrer Gaunersprache, Trugnamen, Geheimbünde usw. 2. um ein vielfaches verm. u. verb. Aufl. Hrsg. von E. Ekkehard. Bd. 1-4. – Erfurt 1929-31.
1. Aufl. u.d.T.: Semi-Kürschner oder Literarisches Lexikon der Schriftsteller, Dichter, Bankiers, ... Sozialdemokraten usw., jüdischer Rasse und Versippung, die von 1813-1913 in Deutschland tätig oder bekannt waren. Hrsg. von Philipp Stauff. – Berlin-Gr. Lichterfelde 1913.
Antisemitisch.. Da die 2. Aufl. nur von "A" - "Pokal" reicht, ist ergänzend die 1. vollständige, aber weniger umfangreiche Aufl. heranzuziehen.

<107: 33.1849 (2. Aufl.)> <107: 34.821 (1. Aufl.)>

 

Riquarts, Kurt-Gerhard: Der Antisemitismus als politische Partei in Schleswig-Holstein und Hamburg 1871-1914. – Diss. Kiel 1975.

Enth. S. 426-442: Namensliste der Personen, die Parteiaufgaben der Antisemiten wahrnahmen oder für Organisationen tätig waren, die für den Antisemitismus partiell eintraten (mot Angabe der wichtigsten Ämter).

<180: Diss. 29746>  

 

Mohler, Armin: Die konservative Revolution in Deutschland 1918-1932. Ein Handbuch. 3., um einen Erg.Bd. erw. Aufl. – Darmstadt 1989.

Erg.bd. mit Korrigenda zum Hauptbd. Enthält im Hauptbd. sowie im Erg.bd. eine umfangreiche Bibliographie zu den verschiedenen politischen und geistigen Gruppierungen und Strömungen sowie zu zahlreichen Persönlichkeiten. (2. Aufl. 1972; 4. u. 5. Aufl., unverändert. 2 in 1 Bd.) 

<16: 2000 C 4633:Hauptbd.; 2000 C 4633:Erg.-Bd.> <180: AC 6387; 89 A 4476-Erg.-Bd.>

 

Propheten des Nationalismus. Hrsg. von Karl Schwedhelm. - München: List, 1969.

Betr.: F. L. Jahn; Eugen Dühring; Paul de Lagarde; H. von Treitschke; JuliusLangbehn; H. S. Chamberlain; Walter Flex; A. Moeller van den Bruck; Dietrich Eckart; Adolf Bartels; Ludwig Klages; Hans Blüher; E.G. Kolbenheyer; Hans Grimm.

 

Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871-1918. Hrsg. von Uwe Puschner, Walter Schmitz u. Justus H. Ulbricht. – München (u.a.) 1996.
Enthält S. 894-934: Kurzbiographien.

 

Mandatsträger und Funktionäre antisemitischer Parteien und Verbände. In  Scheil, Stefan: Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912. Eine wahlgeschichtliche Untersuchung. – Berlin 1999, 221-266. (Beiträge zur Politischen Wissenschaft; 107.)
Knappe biographische Daten zu den einzelnen Politikern, gegebenenfalls mit Angabe weiterführender Literatur.

 

Levy, Richard Simon: Antisemitism. A historical encyclopedia of prejudice and persecution. Bd. 1-2. - Santa Barbara, Calif. [u.a.]: ABC-CLIO 2005.

Inhaltsverzeichnis

 

Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Benz, Wolfgang. Red.: Brigitte Mihok. Bd. 1 ff. – München: Saur 2008-.

Bd. 1: Länder und Regionen

Bd. 2,1.2: Personen A-K; L-Z

Weitere Bände in Vorbereitung.

Rezension

 

Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

Enthält Wahlergebnisse, antisemitische Abgeordnete, antisemitische Debatten, antisemitsche Veröffentlichungen, antisemitische Aktivitäten, christlicher Antijudaismus.

 

Michael Rademacher: Biographisches Archiv 1871-1945.

 

Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945.  Ein biographisches Lexikon  / [Hrsg. von der Geschichtswerkstatt der Berliner Vereinigung Ehemaliger Teilnehmer am Antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener (BV VdN) e.V. unter Leitung von Hans-Joachim Fieber. Autoren des Lexikons: Michele Barricell. – Berlin: Trafo-Verl.  Bd. 0; 1 ff. (ISBN 3-89626-350-1>

 

Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. - Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2005. [Aktualisierte Ausg.]

 

 

Parlamentarier

 

Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten. Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867-1938.

Mit Suchfunktion.

 

Parlamentarierportal (BIOPARL). Biographien deutscher Parlamentarier 1848 bis heute (BIOPARL)

Datenbanken von Parlamentariern deutscher Parlamente:
- Abgeordnete der Frankfurter Nationalversammlung 1848-1849

- Abgeordnete in den norddeutschen und deutschen Reichstagen 1867-1918
- Abgeordnete in der Nationalversammlung und den deutschen Reichstagen 1919-1933
- Abgeordnete des Deutschen Bundestages 1949-2006
- Abgeordnete der 10. DDR-Volkskammer 1990
- Sozialdemokratischen Parlamentarier in den deutschen Reichs– und Landtagen 1867-1933
- Sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete und Reichstagskandidaten 1898-1918
- Abgeordnete in den Landtagen der Weimarer Republik 1918-1933

 

Schröder, Wilhelm Heinz: Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867-1933. Biographien - Chronik - Wahldokumentation. Ein Handbuch. - Düsseldorf 1995. Info.

Datenbank BIOSOP (28.4.11)

 

 

Einzelne Personen

 

Hermann Ahlwardt (*21.12.1846)

 

Ahlwardt, Hermann. In: The Jewish encyclopedia. A descriptive record of the history, religion, literature, and customs of the Jewish preople from early times to the present day. Ed. By Isidore Singer. Vol. 1-12. – New York; London 1901-06. (Letzter Nachdr. 1965.)

Online: http://www.jewishencyclopedia.com

 

Mai, Uwe: "Wie es der Jude treibt." Das Feindbild der antisemitischen Bewegung am Beispiel der Agitation Hermann Ahlwardts. In: Jahr, Christoph: Feindbilder in der deutschen Geschichte. Studien zur Vorurteilsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. – Berlin 1994.

 

Jahr, Christoph: Ahlwardt on trial. Reactions to the Antisemitic agitation of the 1890s in Germany. In: Yearbook Leo Baeck Institute; 48 (2003), S. 67-85. Ill.

 

Gräfe, Thomas: Antisemitismus in Gesellschaft und Karikatur des Kaiserreichs. Glöß` Politische Bilderbogen 1892-1901. - Norderstedt: Books on Demand, 2005. 200 S. (ISBN 3-8334-3529-1)

Inhaltsverzeichnis. Vgl. auch Wikipedia. Homepage Thomas Gräfe.

 

Hermann Ahlwardt. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

The New Demagogues: Hermann Ahlwardt and the Rise of Fanatical Anti-Semitism. In: Hartston, Barnet: Sensationalizing the Jewish question. Anti-Semitic trials and the press in the early German Empire. – Leiden; Boston 2005, S. 219-251.

 

 

Adolf Bartels (1862-1945)

 

*15.11.1862 Wesselburen (Holstein) +7.3.1945 Weimar. Deutsch-völkischer, antisemitischer Literaturhistoriker und Schrifsteller.

 

Adolf Bartels.

Kurzinfo der Uni Essen.

 

Wikipedia: Adolf Bartels.

 

Stoppel, Manfred: Adolf Bartels. Eine Bio-Bibliographie. - Toppenstedt 2002. (Toppenstedter Reihe; 14.)

Rez. in: IfB 04-1-139.

 

Loose, Walter: Adolf Bartels: Bibliographie seiner Werke. - Leipzig 1943. 14 S.

 

Rösner, Thomas: Adolf Bartels. In: Uwe Puschner; Walter Schmitz; Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Handbuch zur "Völkischen Bewegung" 1871-1918. - München (u.a.) 1996, 874-896.

 

Knigge, Volkhard: Professor Bartels` Bücher. In: Die Zeit v. 11.11.2004, Nr. 47.

Auch online.

 

 

Fritz Bindewald

 

Fritz Bindewald. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

Otto Böckel (1858-1923)

 

Schmahl, Eugen; Seipel, Wilhelm: Entwicklung der völkischen Bewegung. Die antisemitische Bauernbewegung in Hessen von der Böckelzeit bis zum Nationalsozialismus. Von Dr. Eugen Schmahl / Entwicklung der nationalsozialistischen Bauernbewegung in Hessen. Von Wilhelm Seipel. – Gießen 1933. VIII, 167 S. Abb.

Volksausg. u.d.T.: Der hessische Bauer im Kampfe um Acker und Hof. Der erste Teil behandelt ausführlich Otto Böckel und die Böckelbewegung.

Inhaltsverz.: S. VII-VIII: Vorwort (Eugen Schmahl / Verlag); 1-11: Verarmung und Ausplünderung des Bauerntums; 12-25: Dr. Otto Böckel; 26-43: Der Antisemitismus; 44-91: Die Böckelbewegung; 92-122: Der Hessische Bauernbund; 123-132: Von 1904-1933; 133-167: Entwicklung der nationalsozialistischen Bauernbewegung in Hessen. Von Wilhelm Seipel
<107: 33.1944>

 

Mack, Rüdiger: Otto Böckel und die antisemitische Bauernbewegung in Hessen 1887-1894. In: Wetterauer Geschichtsblätter Bd. 16 (1967), 113-147.

 

Otto Boeckel. Publizist, Politiker. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

Otto Böckel. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.


 

Houston Stewart Chamberlain (1855-1927)

 

Gebürtiger Engländer. Schwiegersohn Richard Wagners. Vertreter der Rassenlehre (Ungleichheit der Menschenrassen). Starker Einfluss auf den Nationalsozialismus.

 

Vanselow, Albert: Das Werk Houston Stewart Chamberlains. Eine Bibliographie. –  München 1927. 37 S.

 

Kaltenbrunner, Gerd-Klaus: Houston Steward Chamberlains germanischer Mythos. In: Politische Studien 18 (1967), 568-583.

 

Becker, Peter Emil: Wege ins Dritte Reich. Tl. 2: Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und Völkischer Gedanke. –  Stuttgart; New York 1990, 175-228 (m.w.Nwn.).

 

Houston Stewart Chamberlain. In: Wikipedia Deutschland.

 

Houston Stewart Chamberlain. In: Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR): Lexikon.

Houston Stewart Chamberlain. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

Kleinhans, Bernd: Houston Stewart Chamberlain (1855-1927). In: Shoa.de.

 

Chamberlain, Houston Steward. In: The Jewish encyclopedia. A descriptive record of the history, religion, literature, and customs of the Jewish preople from early times to the present day. Ed. By Isidore Singer. Vol. 1-12. – New York; London 1901-06. (Letzter Nachdr. 1965.)

Online: http://www.jewishencyclopedia.com

 

Houston Stewart Chamberlain. Anglo-German publicist, playwright, cultural critic, race theorist and philosopher of science. Sept. 9th, 1855 - Jan. 9th, 1927. 

Website zu Houston Steward Chamberlain.

 

 

 

Heinrich Claß (1868-1953)

 

Auch in der Schreibweise „Heinrich Class“ (Pseudonym: Daniel Frymann). Vorsitzender des Alldeutschen Verbandes1908-1939.

 

Frymann, Daniel [d.i. Heinrich Claß]: Wenn ich der Kaiser wär’ – Politische Wahrheiten und Notwendigkeiten. 5. erw. Auflage. –  Leipzig: Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung Theodor Weicher, 1914.

Darin S. 30-38: Die Juden.

 

Heinrich Claß. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

"Aus den politischen Zielsetzungen des Alldeutschen Daniel Frymann, 1912, und des Nationalsozialisten Adolf Hitler, 1925." In: Signale von rechts. 100 Jahre Programme rechtsradikaler Parteien und Organisationen 1867-1967. Zsgst. von Kurt Hirsch. - München 1967. (Goldmanns gelbe Taschenbücher; 1892.) S. 9-29.

 

 

 

Eugen Dühring

 

Voelske, A. : Die Entwicklung des "rassischen Antisemitismus" zum Mittelpunkt der Weltanschauung Eugen Dührings. - Diss. Hamburg 1936. 59 S.

 

Kaltenbrunner, Gerd-Klaus: Vom Konkurrenten des Karl Marx zum Vorläufer Hitlers: Eugen Dühring. In: Propheten des Nationalismus. Hrsg. von Karl Schwedhelm. – München 1969, 36-55.

 

Jakubowski, Jenette: Eugen Dühring. Antisemit, Antifeminist und Rassist. In: Historische Rassismusforschung. Ideologien, Täter, Opfer. Hrsg. von Barbara Danckwortt ... – Hamburg 1995, 70-90.

 

 

Bernhard Förster

 

Literatur

 

Werke

 

Das Verhältniss des modernen Judenthums zur deutschen Kunst. Vortrag, geh. im Berliner Zweigverein d. Bayreuther Patronats-Vereins. - Berlin: M. Schulze, 1881. IV, 59 S.

 

Der Vegetarismus als ein Theil der socialen Frage. – Hannover: Schmorl & Seefeld, 1882. 20 S.

 

Die Frage der Vivisektion im Deutschen Reichstage. Ein Stück Kulturkampf. - Bayreuth, 1882. In: Monatsschrift für eine Verständigung über die Möglichkeiten einer deutschen Kultur; 5,3.

 

Parsifal-Nachklänge. Allerhand Gedanken über deutsche Cultur, Wissenschaft, Kunst, Gesellschaftvon Mehreren empfunden. Aufgez. v. Bernhard Förster. –  Leipzig 1883. VI, 90 S.

2. Aufl. u.d.T.: Richard Wagner in seiner nationalen Bedeutung und seiner Wirkung auf das deutsche Culturleben. 2. Aufl. der Parsifal-Nachklänge. –  Leipzig: Fock, 1886.

 

Deutsche Colonien in dem oberen Laplata-Gebiete mit besonderer Berücksichtigung von Paraguay. Ergebnisse eingehender Prüfungen, praktischer Arbeiten und Reisen, 1883–1885. –  Naumburg a. S.: Selbstverl., 1886. XI, 223 S. Ill., Kt.

2. Aufl. Leipzig: Fock, 1886.

 

Über nationale Erziehung. 2. Aufl. –  Leipzig 1886. 42 S.

 

Die deutsche Colonie (Kolonie) Neugermanien in Paraquay. –  Leipzig: Fritsch, 1887.

 

Biographien

 

[Förster-Nietzsche, Elisabeth:] Dr. Bernhard Försters Kolonie Neu-Germania in Paraguay. –  Berlin: „Pionier“ 1891. 175 S.

 

Kraus, Daniela: Bernhard und Elisabeth Försters "Nueva Germania" in Paraguay. Eine antisemitische Utopie. - Univ. Diss, Wien 1999. 271 Bl. Ill.

 

Salmi, Hannu: Die Sucht nach dem germanischen Ideal. Bernhard Förster (1843-1889) als Wegbereiter des Wagnerismus.
Eine kürze Version erschien in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Jg. 1994, 485-496.

 

Bernhard Förster. In Wikipedia Deutschland.

 

 

 

Paul Förster

 

Paul Förster. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

Paul Förster. In: Wikipedia Deutschland.

 

 

 

Theodor Fritsch (1852-1933)

 

Siehe auch: Verlag Theodor Fritsch

Siehe auch: Hammer-Bewegung

 

Theodor Fritsch. In: Wikipedia Deutschland.

 

Theodor Fritsch. In: IDGR: Online-Lexikon Rechtsextremismus. 

 

Theodor Fritsch. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

Herzog, Andreas: Das schwärzeste Kapitel der Buchstadt vor 1933. Theodor Fritsch, der "Altmeister der Bewegung", wirkte in Leipzig. In: Leipziger Blätter, H.30, Frühjahr 1997, S. 56-59.

 

   

Hellmut v. Gerlach

 

Hellmut v. Gerlach. Publizist. Schriftsteller, Publizist. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.
Stand zunächst dem christlich-sozialen, antisemitischen Flügel der Konservativen um Adolf Stoecker nahe. Später liberal.

 

 

 

Otto Glagau

 

Glagau, Otto. In: The Jewish encyclopedia. A descriptive record of the history, religion, literature, and customs of the Jewish preople from early times to the present day. Ed. By Isidore Singer. Vol.1-12. – New York; London 1901-06. (Letzter Nachdr. 1965.)

Online: http://www.jewishencyclopedia.com

 

Weiland, Daniela: Otto Glagau und „Der Kulturkämpfer“. Zur Entstehung des modernen Antisemitismus im frühen Kaiserreich. – Berlin: Metropol-Verl., 2004. (Reihe Dokumente, Texte, Materialien; 53.)

<16: 2004 A 10864>

 

 

 

  Josef Arthur Graf von Gobineau (1816-1882)

 

Französischer Diplomat und Schriftsteller. In Frankreich und in der Schweiz erzogen; diplo­matischer Vertreter u.a. in Deutschland, Persien, Grie­chenland; Gobineau gehörte dem Kreis um Richard Wagner an. Mit seiner Abhandlung „Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen“ (4 Bde. 1853-55. dt. 4 Bde., 1898-1901), in der er die Gleichwertigkeit der Menschen verschiedener Rassen leugnete und die Überlegenheit der „arischen Rasse demonstrieren wollte, hat er auf Wagner, Nietzsche und die imperialistische Bewegung entscheidenden Einfluß ausgeübt und Argumente für den Rassenfanatismus des Nationalsozialismus geliefert. Durch seine Verherrlichung des Ausnahmemenschen, den er in Gestalten der Re­naissance verkörpert sah, nahm er Nietzsches Vorstellung vom Übermenschen vorweg. Seine dichterisch beste Leistung vollbrachte er in dramatisch gestalteten Erzählungen und Novellen.“

[Quelle: Meyers enzyklopädisches Lexikon in 25 Bdn. Bd. 10 (1974).]

 

Deschner, Günther: „Gobineau du Deutschland“. Der Einfluß von J.A. de Gobineaus „Essai sur inégalité des races humaines“ auf die deutsche Geistesgeschichte 1853–1917. – Erlangen-Nürnberg, Diss. phil., 1967.

 

Becker, Peter Emil: Wege ins Dritte Reich. Tl. 2: Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und Völkischer Gedanke. –  Stuttgart; New York 1990, 1-64 (m.w.Nwn.).

 

Arthur de Gobineau. In: Wikipedia Deutschland.

 

Josef Arthur Graf von Gobineau. In: Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR): Lexikon.

 

 

Gräfe (Bischofswerda)

 

Gräfe (Bischofswerda). In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

Hänichen (Lochwitz)

 

Hänichen (Lockwitz). In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

  Ernst Henrici

 

Berliner antisemitscher "Radaupolitiker", Lehrer, Kolonialabenteuerer, Dichter.

 

Tabellarischer Lebenslauf Ernst Henricis.

Mit Foto.

 

Ernst Henrici. In: Wikipedia Deutschland.

 

Der Prozeß um den Brand der Synagoge in Neustettin. Antisemitismus in Deutschland ausgangs des 19. Jahrhunderts. Mit einer Einführungsbibliographie und biobibliographischen Anmerkungen zu Ernst Henrici, Hermann Makower, Erich Sello. Bearb. von Gerd Hoffmann. – Schifferstadt: Gerd Hoffmann Verlag, 1998.
Enthält Angaben zu Henricis politischer Tätigkeit in der "Vorgeschichte" S. 7-49 sowie zu seiner mehr privaten Vita in den "Biobibliographischen Anmerkungen" S. 247-282.

 

Otto Hirschel

 

Otto Hirschel. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

Karl Iskraut

 

Karl Iskraut. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

   

Klemm (Dresden)

 

Klemm (Dresden). In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

Köhler, Philipp

 

Philipp Koehler. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

Adolf König

 

Adolf König. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

Karl Friedrich Wilhelm Kroesell (*1865 †>1934?)

 

*5.5.1865 Pyritz (Pommern) †19?? (1922 wird er in Degner: "Wer ist`s" genannt; ferner ist im Adressbuch für den Kreis Pyritz 1935 ein Rentner Wilhelm Kroesell aufgeführt). Abitur in Pyritz und Studium in Berlin. Danach Tätigkeit an den Bodelschwinghschen Anstalten bei Bielefeld. 1891 Examen pro licentia concionandi. 1893 Examen pro ministerio. 1894 Diakon in Bielefeld. 1895 Vikar in Luckenwalde. 1896 Hilfsprediger in Bornim bei Potsdam. 1896-1903 Pfarrer in Kloxin (Pommern). Antisemitischer Agitator, insbesondere auch in Zusammenhang mit dem angeblichen Ritualmord in Konitz im Jahr 1900. 1903 Niederlegung des Pfarramtes in Kloxin und Verzicht auf die Rechte des geistlichen Standes. 1903-1906 Mitglied des Deutschen Reichstages. Politische Zugehörigkeit: Deutsch-Sozial (Reindeutsche Mittelstandspartei). Im Reichstag Mitglied der antisemitischen Fraktion „Deutsche Reformpartei“. Danach Leiter der Druckereigenossenschaft Pyritz-Saatzig. Seit 1903 Herausgeber der Zeitung „Der Mittelstand“ in Pyritz. Kroesell veröffentlichte 1890 das Knabenfestspiel „Das Vaterland sei unser Ruhm“, 1901 eine Stellungnahme zur Ritualmordfrage in: Sammel-Gutachten über die Ritual- und Blutmordfrage von gebildeten deutschen Männern aller Stände – Cüstrin 1901, 10-19.. Ferner publizierte er 1901 zwanzig antisemitische Thesen u.a. in der Staatsbürgerzeitung (Abgedruckt auch in den Mitteilungen ... Jg. 11. 1901, 151-152).

Quellen: Moderow, Hans: Die evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. 1. Der Regierungsbezirk Stettin. – Stettin 1903 (Bd. 2: Regierungsbezirk Köslin); Mitteilungen ... (verschiedene Jge., s. dort die Inhaltsverzeichnisse); Amtliches Reichstags-Handbuch 1903/08 (1903), 260-261; Schwarz, Max: MdR. Biographisches Handbuch der Reichstage. - Hannover 1965; Degener: Wer ist’s ... Ausgabe 1922; Sigilla Veri. (Ph. Stauff’s Semi-Kürschner.) 2. verm. Aufl.  Bd. 3. 1929, 761-762; Scheil, Stefan: Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912 (1999), 245.

   

 

Paul de Lagarde (1827-1891)

 

(Eigentlich: Paul Anton Boetticher.) „Deutscher Orientalist u. Philosoph; Professor in Göttingen; bedeutende Arbeiten voe allem zur Septuaginta; als Kulturphilosoph Gegner des Materialismus seiner Zeit und Kämpfer für eine überkonfessionelle Nationalkirche und ein ethisches Deutschtum, gegen Dogmatismus, Liberalismus, Rationalismus und Judentum; starker Einfluß auf H. St. Chamberlain und den Nationalsozialismus (A. Rosenberg); schrieb auch Gedichte.“ [Aus: Meyers großes Personenlexikon (1968)].

 

Paul Anton de Lagarde. Von Michael Welte. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. u. hrsg. von Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. von Traugott Bautz. - Hamm (Westf.): Bautz Bd. 4 (1992), Sp. 984.

 

Lagarde, Paul Anton de. In: The Jewish encyclopedia. A descriptive record of the history, religion, literature, and customs of the Jewish preople from early times to the present day. Ed. By Isidore Singer. Vol. 1-12. – New York; London 1901-06. (Letzter Nachdr. 1965.)

Online: http://www.jewishencyclopedia.com

 

Hahne, Franz: Lagarde als Poltiker. In: Deutscher Aufstieg. Hrsg. von Hans v. Arnim u. Georg v. Below. – Berlin (u.a.) 1925, 287-295, 508-509.

 

Lougee, Robert W.: Paul de Lagarde. 1827-1891. A study of radical conservatism in Germany. - Cambridge, Mass. 1962.

 

Becker, Peter Emil: Wege ins Dritte Reich. Tl. 2: Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und Völkischer Gedanke. –  Stuttgart; New York 1990, 65-99 (m.w.Nwn.)

 

Paul, Ina Ulrike: Paul Anton de Lagarde. In: Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ Hrsg. Von Uwe Puschner, Walter Schmitz u. Justus H. Ulbricht. – München (u.a.) 1996, 45-93 (m.w.Nwn.).

 

Viaene, Vincent: Paul de Lagarde. A nineteenth-century radical conservative and precursor of National Socialism? In: European history quarterly Vol. 26. 1996 (Nr. 4), 527-548.

 

   

Hans Leuß

 

Hans Leuß. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

Lieber (Stroga bei Zabeltitz)

 

Lieber (Stroga bei Zabeltitz). In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

Max Liebermann von Sonnenberg (1848-1911)

 

Werner, Ferdinand: Liebermann v. Sonnenberg. In: Deutscher Aufstieg. Hrsg. von Hans v. Arnim und Georg v. Below. – Berlin (u.a.) 1925, 315-321.

 

Weidemann, Thomas: Politischer Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich: Der Reichstagsabgeordnete Max Liebermann von Sonnenberg und der nordhessische Wahlkreis Fritzlar-Homberg-Ziegenhain. In: Heimatvertriebene Nachbarn. Beiträge zur Geschichte der Juden im Kreis Ziegenhain. Hrsg. von H. Bambey, A. Biskamp u. B. Lindenthal. Bd. 1. – Schwalmstadt- Treysa 1993, 113-184.

Mit weiteren biographischen Nachweisen. Soweit ersichtlich, zur Zeit die umfassendste Biographie.

 

Max Liebermann von Sonnenberg. Politiker, Publizist. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

Max Liebermann von Sonnenberg. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

Max Liebermann von Sonnenberg. In: Wikipedia Deutschland.

 

 

 

Carl Friedrich Lotze

 

Carl Friedrich Lotze. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

Wilhelm Marr (1819-1904)

 

Schriften

 

Marr, Wilhelm: Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum. Vom nicht confessionellen Standpunkt aus betrachtet. 8. Aufl. – Bern: Rudolph Costenoble, 1879.

Als pdf.Datei hier verfügbar.

 

Literatur

 

Zimmermann, Moshe: Wilhelm Marr. The patriarch of antisemitism. – New York; Oxford 1986.

 

Marr, Wilhelm. Von Uwe Puschner. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. u. hrsg. von Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. von Traugott Bautz. - Hamm (Westf.): Bautz Bd. 5 (1993), Sp. 879-883.

Mit Verzeichnis der Werke Marrs und Literatur über Marr. (22.7.03)

 

Wilhelm Marr. In: Wikipedia Deutschland.

 

Wilhelm Marr. Schriftsteller, Publizist. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

 

Wilhelm Pickenbach (1850-1903)

 

Kaufmann. Im Februar 1884 Mitbegründer des Deutschen Antisemitenbundes. 1883/85 Stadtverordneter in Berlin. Ab 1890 Reichstagsabgeordneter.

 

Wilhelm Pickenbach. In: Antisemitische Abgeordnete im Reichstag.

Im  Rahmen der Site: Antisemiten im Deutschen Reichstag 1881-1895.

 

 

 

August Rohling (1839-1931)

 

Theologieprofessor. Unter anderem Verfasser der antisemitschen Schrift "Der Talmudjude" (1871).

 

August Rohling. In: Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR): Lexikon.

 

Rohling, August. In: The Jewish encyclopedia. A descriptive record of the history, religion, literature, and customs of the Jewish preople from early times to the present day. Ed. By Isidore Singer. Vol. 1-12. – New York; London 1901-06. (Letzter Nachdr. 1965.)

Online: http://www.jewishencyclopedia.com

 

 

 

Ludwig Schemann (1852-1938)

 

Übersetzer der Schriften Gobineaus und Verbreiter dessen Ideen. Verkünder der Rassenlehre.

 

Becker, Peter Emil: Wege ins Dritte Reich. Tl. 2: Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und Völkischer Gedanke. –  Stuttgart; New York 1990, 101-123 (m.w.Nwn.).

 

 

 

Ernst Schmeitzner

 

Siehe hier

 

 

 

Adolf Stoecker (1835-1909)

 

Gründer der Christlich-Soziale Partei (Christlich-Soziale Arbeiterpartei)

 

 

Reden und Schriften

 

Brakelmann, Günter: Emanzipation und Antisemitismus. Bd. 2, Tl. 1; 2. – Waltrop: Spenner, 2004. (Schriften der Hans-Ehrenberg-Gesellschaft; 10-11.)

Bd. 2, Tl. 2: Texte des Parteipolitikers und des Kirchenmannes.

 

Stoecker, Adolf: Christlich-Sozial. Reden und Aufsätze von Adolf Stöcker – Bielefeld (u.a.) 1885. LIV, 526 S. (2. Aufl. 1890.)

 

Stoecker, Adolf: Reden und Aufsätze. Mit einer biographischen Einleitung hrsg. von Reinhold Seeberg. – L. 1913. 276 S.

 

Stoecker, Adolf: Reden im Reichstag, amtlicher Wortlaut. Hrsg. v. Reinhard Mumm. – Schwerin i.Mecklenburg 1914. VII, 510 S.

 

 

Literatur

 

Brakelmann, Günter: Emanzipation und Antisemitismus. Bd. 2, Tl. 1; 2. – Waltrop: Spenner, 2004. (Schriften der Hans-Ehrenberg-Gesellschaft; 10-11.)
- Bd. 2, Tl. 1: Leben und Wirken Adolf Stoeckers im Kontext seiner Zeit.     
- Bd. 2, Tl. 2: Texte des Parteipolitikers und des Kirchenmannes.

 

Adolf Stoecker. Von Uwe Puschner. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. u. hrsg. von Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. von Traugott Bautz. - Hamm (Westf.): Bautz Bd. 10 (1995), Sp. 1507-1511.

Mit Nachweis von Schriften von und über Stoecker.

 

Adolf Stoecker. In: Wikipedia Deutschland.

 

Adolf Stoecker. Theologe, Politiker. In: Deutsches Historisches Museum: Lebendiges virtuelles Museum Online.

 

Adolf Stoecker. In: Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR): Lexikon.

 

Stöcker, Adolf. In: The Jewish encyclopedia. A descriptive record of the history, religion, literature, and customs of the Jewish preople from early times to the present day. Ed. By Isidore Singer. Vol. 1-12. – New York; London 1901-06. (Letzter Nachdr. 1965.)

Online: http://www.jewishencyclopedia.com

 

Oertzen, Dietrich v.: Adolf Stoecker. Lebensbild und Zeitgeschichte. 5. Aufl. Bd. 1. 2. - Schwerin 1912.

 

Kaehler, Siegfried A.: Stöckers Versuch, eine christliche Arbeiterpartei in Berlin zu begründen. In: Deutscher Staat und deutsche Parteien. Beiträge zur deutschen Partei- und Ideengeschichte.

Friedrich Meinecke zum 60. Geburtstag dargebracht. Hrsg. v. Paul Wentzke. – München; Berlin 1922, 227-265.

 

Mumm, Reinhard: Adolf Stöcker. In: Deutscher Aufstieg. Hrsg. von Hans v. Arnim u. Georg v. Below. – Berlin (u.a.) 1925, 297-305, 509-510.

 

Frank, Walter: Hofprediger Adolf Stoecker und die christlich-soziale Bewegung. 2. durchges. Aufl. - (1935).

 

Busch, Helmut: Die Stoeckerbewegung im Siegerland. –  Marburg 1964. XVI, 263 S.

Hauptgliederung: I. Tl. Voraussetzungen der Stoeckerbewegung; II. Tl. Geschichte der Stoeckerbewegung; III. Tl. Soziologie der Stoeckerbewegung.

<16: 69 P 0220>

 

Brakelmann, Günter; Greschat, Martin; Jochmann, Werner: Protestantismus und Politik, Werk und Wirkung Adolf Stoeckers. – Hamburg 1982.
Mit Literaturverzeichnis und Schriftenverzeichnis A. Stoeckers S. 237-250.

 

Engelmann, Hans: Kirche am Abgrund. Adolf Stoecker und seine antijüdische Bewegung. – Berlin 1984. (Studien zu jüdischen Volk und christlicher Gemeinde; Bd. 5.)

Zuvor siehe: Engelmann, Hans: Die Entwicklung des Antisemitismus im 19. Jahrhundert und Adolf Stoeckers antijüdische Bewegung. – Erlangen Theolog. Diss. 1953.

 

Engelmann, Hans: Kirche am Abgrund. Adolf Stoecker und seine antijüdische Bewegung. – Berlin 1984. (Studien zu jüdischen Volk und christlicher Gemeinde; Bd. 5.)

Koch, Grit: Adolf Stoecker. 1835–1909. Ein Leben zwischen Politik und Kirche. – Erlangen 1993.

 

 

Treitschke, Heinrich von (1834-1896)

 

Literatur

 

Werke

 

Treitschke, Heinrich von: Unsere Aussichten. In: Preußische Jahrbücher. Bd. 44. 1879, 559-576.

 

Treitschke, Heinrich von: Herr Graetz und sein Judenthum. In: Preußische Jahrbücher. Bd. 44. 1879, 660-670.

 

Treitschke, Heinrich von: Noch einige Bemerkungen zur Judenfrage. In: Preußische Jahrbücher. Bd. 45. 1880, 85-95.

 

Treitschkes Aufsätze in den Preußischen Jahrbüchern sind als Sammelband erschienen u.d.T.: Ein Wort über unser Judentum. –  Berlin: Reimer 1880. (4. verm. Aufl. Berlin: Reimer, 1881. 33 S.)

 

Biographien

 

Gräfe, Thomas: Heinrich von Treitschke – Ein Nationalist als Historiker. 12.12.2010. (12.5.11)

Heinrich von Treitschke. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. u. hrsg. von Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. von Traugott Bautz. - Hamm (Westf.): Bautz Bd. 12 (1997), Sp. 442-444.

 

Heinrich von Treitschke. In: Wikipedia Deutschland.

 

Heinrich v. Treitschke. In: Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR): Lexikon.

 

Historikergalerie des Instituts für Geschichtswissenschaften: Liberaler Staatswissenschaftler und chauvinistischer Historiker. Zum 100. Todestag Heinrich von Treitschkes.

 

Jensen , Uffa: "Die Juden sind unser Unglück!" Das verkündete 1879 der liberale Berliner Geschichtsprofessor Heinrich von Treitschke - und löste damit den ersten Antisemitismusstreit der deutschen Geschichte aus. In: Die Zeit Online 25/2002

 

Below, Georg v.: Heinrich von Treitschke. In: Deutscher Aufstieg. Hrsg. von Hans v. Arnim u. Georg v. Below. – Berlin (u.a.) 1925, 201-207, 504-505.

 

Awerbusch, Marianne: Heinrich von Treitschke. In: Berlinische Lebensbilder. Bd. 4: Geisteswissenschaftler. Hrsg. von Michael Erbe. – Berlin 1989, 209-230.

 

Wider die Antisemiten: Mommsen und Treitschke. In: Rebenich, Stefan: Theodor Mommsen und Adolf Harnack. Wissenschaft und Politik im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. –  Berlin; New York 1997, 346-364.

 

Schoeps, Julius H.: Das Evangelium der Intoleranz. Theodor Mommsen gegen Heinrich von Treitschke: Eine große Dokumentation wirft neues Licht auf den Berliner Antisemitismusstreit. In: Die Zeit Jg. 2003, Nr. 45 v. 30.10.2003.

Besprechung von: Der „Berliner Antisemitismusstreit“ 1879-1881. Eine Kontroverse um die Zugehörigkeit der deutschen Juden zur Nation. Kommentierte Quellenedition. Im Auftrag des Zentrums für Antisemitismusforschung bearb. von Karsten Krieger. Tl. 1. 2. – München 2003.

 

 


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